Springreiten

Springreiten ist das Reiten über Hindernisse. Damit können natürliche, wie Gräben oder Hecken gemeint sein, oder auch künstliche Hindernisse aus Stangen.

Beim Springreiten werden eines oder mehrere Hindernisse in einer festgelegten Reihenfolge überwunden. Die Anordnung von mehreren Hindernissen nennt man Parcours.

Gewertet wird der Ritt nach Fehlern und Zeit oder auch in sogenannten Stilspringen nach Schönheit und Korrektheit des Rittes in Wertnoten von 0-10.

Ferner gibt es sogenannte Springpferdeprüfungen in denen junge Pferde und deren Springtalent bewertet werden.

Das Springreiten wie wir es kennen, entstand etwa zum Ende des 18. Jahrhunderts. Es gab damals mehrere unterschiedliche Sitzstile des Reiters, letztendlich setzte sich aber der italienische Rittmeister Frederico Caprilli durch.

Olympische Disziplin wurde das Springreiten in Paris 1900.

Unterteilt werden Turniere in verschiedene Klassen:

E-Springen (85 cm)
A*-Springen (95 cm)
A**-Springen (105 cm)
L-Springen (115 cm)
M*-Springen (125 cm)
M**-Springen (135 cm)
S*-Springen (140 cm)
S**-Springen (145 cm)
S***-Springen (150 cm)
S****-Springen (155 cm)

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