Die englische Reitweise


Auf den meisten Turnieren wird in englischer Reitweise geritten. Hierzu wird der sogenannte Pritschensattel genutzt, der auch englischer Sattel genannt wird. 
Dieser Sattel wird den Anforderungen z.B. Dressurreiten oder Springen im englischen Stil am besten gerecht. Weitere Infos zum englischen Sattel. 

Die englische oder auch klassische Reiterei genannt, stammt einerseits aus der Reitlehre nach Guérinière sowie aus Militärzeiten. 

Grundlage ist die stetige Verbindung (Anlehnung) der Reiterhand mit dem Pferdemaul, begleitet durch Schenkelhilfen, wie z.B. das Treiben.

Die Ziele der Ausbildung sind in der sog. Skala der Ausbildung festgeschrieben, die folgende Punkte beinhaltet: 

Takt 
Losgelassenheit 
Anlehnung 
Schwung 
Geraderichten 
Versammlung 

Alle Punkte zusammen führen zu absoluter Durchlässigkeit, was dann das Ziel der Ausbildung ist.

Reiten in Anlehnung an das Gebiss

Vom englisch gerittenen Pferd wird ein gerundeter Hals verlangt, wobei die Nasenlinie nicht hinter die senkrechte geraten darf und der höchste Punkt im Genick liegt. Das Pferd soll weich an das Gebiss herantreten und sich dort abstoßen. Dabei wird völlige Durchlässigkeit der Hilfen gefordert.

Die englische Reitweise wird für Dressur, Springen und Gelände genutzt.

Dressurreiten

Dressurreiten nennt sich das Gymnastizieren eines Pferdes unter dem Reiter. Das Dressurpferd wird entsprechend seiner natürlichen Veranlagungen gefördert.

Springreiten

Springreiten ist das Reiten über Hindernisse.
Damit können natürliche, wie Gräben oder Hecken gemeint sein, oder auch künstliche Hindernisse aus Stangen.

Vielseitigkeitreiten

Vielseitigkeitsreiten wird auch die "Krone der Reiterei" genannt.
Hier müssen 3 Disziplinen, Dressur, Springen und Geländeritt bewältigt werden.