Die englische Reitweise
Auch in der Vielseitigkeitsreiterei wird der englische Sattel genutzt Foto: © Jürgen Lenzen - Fotolia.com
Vorstellung der englischen Reitweise
Auf den meisten Turnieren wird in englischer Reitweise geritten. Hierzu wird der sogenannte Pritschensattel genutzt, der auch englischer Sattel genannt wird.
Die englische oder auch klassische Reiterei genannt, stammt einerseits aus der Reitlehre nach Guérinière sowie aus Militärzeiten.
Grundlage ist die stetige Verbindung (Anlehnung) der Reiterhand mit dem Pferdemaul, begleitet durch Schenkelhilfen, wie z.B. das Treiben.
Die Ziele der Ausbildung sind in der sog. Skala der Ausbildung festgeschrieben, die folgende Punkte beinhaltet:
- Takt
- Losgelassenheit
- Anlehnung
- Schwung
- Geraderichten
- Versammlung
Alle Punkte zusammen führen zu absoluter Durchlässigkeit, was dann das Ziel der Ausbildung ist.
Vom englisch gerittenen Pferd wird ein gerundeter Hals verlangt, wobei die Nasenlinie nicht hinter die senkrechte geraten darf und der höchste Punkt im Genick liegt.
Die englische Reitweise wird für Dressur, Springen und Gelände genutzt.
Über den Autor, Freia Schultz-Friese
Freia Schultz-Friese ist dem Pferdesport seit frühester Kindheit verschrieben, und bleibt bis heute den Pferden treu. Sie betreibt den Reit- und Fahrsport aktiv mit eigenen Pferden seit nunmehr über 25 Jahren. Viele Disziplinen hat sie seither ausprobiert. Ihre alten und neuen Erfahrungen bringt sie in den Artikeln des Pferdekuriers ein.